Scheidung Rechtsanwältin Vorarlberg

Meine Beratungsschwerpunkte bei Ehescheidungen

  • Einvernehmliche, friedliche Ehescheidungen

Obwohl es in Österreich nach wie vor die Verschuldensscheidung gibt, werden nahezu 90% aller Scheidungen am Schluss einvernehmlich durchgeführt. Mein Fokus liegt darin, eine Ehescheidung so friedlich wie möglich durchzuführen. Ich gebe mein Know-How und meine Erfahrung rund um einvernehmliche Scheidungen gerne an Betroffene weiter. Zeichnet sich jedoch ab, dass eine friedliche, einvernehmliche Ehescheidung nicht möglich ist, setze ich mich im Gerichtsverfahren energisch, aber sachlich für Ihre Interessen ein. Selbst bei der Durchführung von "streitigen Scheidungen" ist im Einzelfall Bedacht darauf zu nehmen, dass sich die Eheleute in Zukunft noch in die Augen sehen müssen und miteinander kommunizieren (insbesondere wenn Kinder im Spiel sind). Dann sollte ein unnötiger Rosenkrieg vermieden werden.

 

  • Scheidung mit grenzüberschreitendem Bezug

Immer mehr spielen auch grenzüberschreitende Themen bei Scheidungen eine Rolle (Grenznähe Schweiz / Vorarlberg / Liechtenstein). Beispiel: Der Ehemann/die Ehefrau arbeitet in der Schweiz, einer der Ehegatten ist nach der Trennung ins Ausland verzogen, wo nunmehr die Unterhaltsansprüche, sei es Kindesunterhalt oder Ehegattenunterhalt (etwa während aufgrechter Ehe) durchgesetzt werden müssen, dies u.a. bei Unkenntnis des Verdienstes des Ex-Gatten.

 

Ehescheidungen mit Auslandsbezug sind ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Scheidungsanwältin.

 

  • Scheidung und Unternehmen - Berechnung Ehegattenunterhalt

Besondere Schwierigkeiten können sich im Zusammenhang mit der Ermittlung des einem Ehegatten nach der Scheidung zustehenden Unterhaltes auch bei Unternehmern ergeben. Ist bei der Scheidung ein Unternehmen im Spiel, so ist in der Regel nicht der Steuerbescheid für die Festsetzung des Unterhaltes maßgeblich, sondern spielen insbesondere auch die getätigten Privatentnahmen eine Rolle. Selbst wenn das Unternehmen des Unterhaltsschulderns nur Verluste aufweist, gelingt es über die Privatentnahmen eine Bemessungsgrundlage und damit den Unterhalt zu ermitteln.

 

In Bezug auf „Ehescheidung und Unternehmen“ stellen sich insbesondere folgende Fragen:

 

  • Wie kann ich die Mitarbeit im Unternehmen bei einer Scheidung geltend machen?
  • Das Unternehmen meines Ehegatten erzielt keine Gewinne, kann ich trotzdem Ehegattenunterhalt von meinem Ehegatten fordern?
  • Ich weiß, dass die Einkünfte aus dem Unternehmen weit höher sind, als mich mein Ehegatte glauben machen will, was kann ich tun?

 

 

 

Individuelle, zielgerichtete Scheidungsberatung

Jede Ehescheidung ist individuell und die Frage des Verlaufs auch maßgeblich von der Persönlichkeit der Ehegatten abhängig. Es gilt daher umso mehr, eine maßgeschneiderte und individuelle Strategie zu verfolgen, um optimal aus der Ehescheidung auszusteigen.

 

Dabei spielen die finanziellen Interessen und die zukünftige Absicherung eine bedeutende Rolle. Wenn keine Kinder da sind, so fällt es regelmäßig leichter, eine sogenannte „streitige Scheidung“ durchzuziehen, bei der sämtliche Eheverfehlung der Gegenseite vorgebracht werden.

 

Bedauerlicherweise spielt die streitige Scheidung in Österreich nach wie vor eine Rolle, weil die Frage des Verschuldens sich auf die Höhe des nachehelichen Ehegattenunterhaltes auswirkt. Wenn Kinder bei einer Ehescheidung im Spiel sind, so ist im Hinblick auf das Kindeswohl in Bezug auf die Durchführung einer streitigen Scheidung besondere Vorsicht und ein überlegtes Vorgehen notwendig. Dies im Sinne des Grundsatzes „Eltern bleiben Eltern, auch nach der Ehescheidung“.

 

Durch ein gezieltes und maßgeschneidertes Vorgehen, welches ich stets mit meinen Mandanten bespreche, soll sichergestellt werden, dass die Kommunikation zwischen den Parteien in der Folge nicht so vergiftet ist, dass sie nach der Scheidung nicht mehr in der Lage sind, die gemeinsame Obsorge auszuüben. Der Oberste Gerichtshof hat nämlich mehrfach festgehalten, dass eine gemeinsame Obsorge hinsichtlich der Kinder dann ausgeschlossen ist, wenn keinerlei Kommunikationsbasis mehr zwischen den Eltern besteht.

 

 

Hinzugefügt sei dem jedoch, dass eine Scheidung, die streitig, daher mit einer Scheidungsklage begonnen wird, in der Regel nicht durch Urteil, daher durch eine Entscheidung des Gerichts enden muss. Zu jedem Zeitpunkt ist es den Parteien nämlich möglich, einen Vergleich abzuschließen. Oftmals ergibt sich dies erst im Zuge von mehreren Tagsatzungen (Verhandlungen vor Gericht) bzw. Besprechungen.

 

Mein Ziel ist stets die Erreichung und Ausverhandlung eines für Sie optimalen Scheidungsvergleiches.

 

Beim Abschluss eines Scheidungsvergleiches ist stets Vorsicht geboten. Ein Vergleich soll nicht voreilig und nicht ohne Erwägen und Durchdenken aller Vor- und Nachteile angestellt werden. Mit einem Vergleich können die Parteien zwar ihre Vorstellungen zu Papier bringen und so die Zukunft selbst regeln und haben dies in der Hand, ein Vergleich muss aber aufgeklärt und informiert abgeschlossen werden. Ein Alleingang, daher der Abschluss eines Scheidungsvergleiches ohne Anwalt ist daher absolut nicht empfehlenswert, dies insbesondere dann, wenn es um die Festsetzung bzw. den Verzicht auf Unterhalt gibt und die Aufteilung von Vermögenswerten.

 

 

Vereinbaren Sie aus diesem Grund einen Termin für eine unverbindliche Erstbesprechung.